Auszeichnung : Hörbuchpreise für Bleibtreu und Lechtenbrink

Sieben Hörbücher werden am 18. März mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2007 in Köln ausgezeichnet. Für die Preise waren rund 400 Bewerbungen eingegangen.

Köln - Die Ehrung für die beste Interpretin erhält die Schauspielerin Monica Bleibtreu für ihre Lesung des Kriminalromans "Tannöd" von Andrea Maria Schenkel, wie die Veranstalter in Köln mitteilten. Der Preis für den besten Interpreten geht an Volker Lechtenbrink, der den Roman "Die Brücke" von Manfred Gregor liest.

Als beste Information kürte die Jury Volker Kühns Hörbuch "Hitler und die Künstler - Mit den Wölfen geheult", eine Dokumentation über die politischen Verstrickungen von Unterhaltungskünstlern in der NS-Zeit.

"Belgische Riesen" bestes Kinder- und Jugendhörbuch

In der Kategorie Beste Fiktion geht der Preis an den Schweizer Schauspieler Ueli Jäggi für "Lissabonner Requiem. Eine Halluzination", ein traumwandlerischer Gang durch die portugiesische Hauptstadt. Als bestes Kinder- und Jugendhörbuch wurde Burkhard Spinnens "Belgische Riesen" gewählt.

Für die beste Hörbuchmusik wird der Komponist Henrik Albrecht geehrt, der Oscar Wildes Erzählung "Das Gespenst von Canterville" mit einer Originalkomposition vertonte.

Preis für beste verlegerische Leistung geht in die Schweiz

Erstmals verliehen wird der Deutsche Hörbuchpreis für die beste verlegerische Leistung, den die Schweizer Martina und Wolfgang Koch für ihre Edition "Hörkultur" bekommen.

Das Preisgeld beträgt je ausgezeichnetem Hörbuch 3333 Euro, zusammen mehr als 23.300 Euro. Die Auszeichnungen werden verliehen vom Verein Deutscher Hörbuchpreis, dem zum Beispiel der WDR, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das Magazin "Focus" angehören. (tso/ddp)

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