Auszeichnung : Ibsen-Preis geht an britischen Regisseur Brook

Durch seine herausragende Regiearbeit für Bühne und Leinwand soll Peter Brook als Erster den neuen Ibsen-Preis erhalten. Der britische Regisseur habe das Talent, seinem Publikum Dramatik und Theaterarbeit nahezubringen.

OsloDer britische Theater- und Filmregisseur Brook (83) soll die mit 2,5 Millionen Kronen (313.000 Euro) dotierte Auszeichnung am 31. August in Norwegens Hauptstadt während des Ibsen-Festivals überreicht werden. Das teilte die Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann (69) als Chefin der Jury am Montag in Oslo mit..

Die Regierung in Oslo hatte den Preis im vergangenen Jahr gestiftet. Mit ihm sollen "besondere Leistungen im Geist von Henrik Ibsen" ausgezeichnet werden. Der 1906 gestorbene Dramatiker gilt als einer herausragenden Theaterautoren Europas. Über die Entscheidung für die Preisvergabe an Brook hieß es in der Erklärung der Jury: "Er hat auf höchst überzeugende Weise demonstriert, dass alle bedeutende Dramatik und Theaterarbeit Menschen auf einzigartige Weise zusammenbringt."

Der 1925 in London geborene Brook lebt seit 1970 in Paris. Er wurde vor allem durch seine Arbeit für die Royal Shakespeare Company Stratford-upon-Avon bekannt. Er inszenierte neben Bühnenstücken auch zahlreiche Kino- und TV-Filme. (pb/dpa)

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