Auszeichnung : Teddy Award für "The Kids Are Alright"

Die Komödie "The Kids Are Alright" der US-Regisseurin Lisa Cholodenko ist am Freitag mit dem Teddy Award für den besten schwul-lesbischen Spielfilm der Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet worden. Der Regisseur Werner Schroeter erhielt einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

Cholodenko
Lisa Cholodenko -Foto: ddp

BerlinDer prämierte Film "The Kids Are Alright" lief im offiziellen Wettbewerbsprogramm der Berlinale außer Konkurrenz. Annette Benning und Julianne Moore spielen darin ein lesbisches Paar in deren Leben überraschend der biologische Vater ihrer durch anonyme Samenspende gezeugten Kinder platzt.

Als besten Dokumentarfilm prämierte die achtköpfige internationale Jury "La Bocca del Lupa" des italienischen Regisseurs Pietro Marcello. Als bester Kurzfilm wurde "The Feast of Stephen" ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Jury ging an den US-Spielfilm "Open" bei dem Jake Yuzna Regie führte. Die Leserjury des lesbisch-schwulen Stadtmagazins "Siegessäule" prämierte Michael Stocks Dokumentarfilm "Postcard to Daddy", eine autobiografische Auseinandersetzung um sexuellen Missbrauch durch den Vater, als besten queeren Film der 60. Berlinale.

Mit einem Ehren-Teddy für sein Lebenswerk wurde der 65-jährigen Bühnen- und Filmregisseur Werner Schroeter ausgezeichnet. Die Laudatio für den Berlinale-Gewinner von 1980 ("Palermo oder Wolfsburg") hielt der Schriftsteller Wolf Wondratschek.

Mehr als 2000 Gäste nahmen an der Preisverleihung teil, darunter der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), Modemacher Wolfgang Joop, Schauspieler Helmut Berger, die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth und Entertainerin Hella von Sinnen. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung wird am 20. Februar um 23:10 Uhr auf Arte ausgestrahlt. (ddp)

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