Auszeichnung : Wilfried Schmickler gewinnt Deutschen Kabarett-Preis

Der Kölner Künstler erhält die Auszeichnung unter anderem für seine Rolle als "Rausschmeißer" in den WDR-"Mitternachtsspitzen". Schmickler sei gnadenlos und ohne Rücksichtnahme, hieß es in der Begründung.

Schmickler
Gnadenloser "Scharfrichter". Wilfried Schmickler erhält den Deutschen Kabarettpreis 2007Foto: dpa

NürnbergDer Deutsche Kabarett-Preis 2007 geht an den Kölner Künstler Wilfried Schmickler. Der Kabarettist  gelte als "Scharfrichter" des deutschen Kabaretts, teilte das Nürnberger Burgtheater mit. Gnadenlos und ohne falsche Rücksichtnahme spreche er unbequeme gesellschaftliche Wahrheiten aus. In der deutschen Kabarettlandschaft sei Schmickler eine herausragende Erscheinung. Der von der Stadt Nürnberg gestiftete und vom Burgtheater vergebene Preis ist mit 3000 Euro dotiert.

Den mit  2000 Euro dotierten Programmpreis erhielten die beiden Kabarettisten Michael Altinger und Alexander Liegl für "Tote zählen keine Schafe". Für das Programm hätten sich "zwei Große der bayerischen Kabarettszene zu einem Traumduo auf Zeit zusammengefunden", hieß es.

Der Sonderpreis des Burgtheaters für das Jahr 2007 geht an den gebürtigen Brandenburger Klavier-Kabarett-Virtuosen Marco Tschirpke. Seine skurrilen "Lapsuslieder" seien für sich genommen ungewöhnliche und originelle Songminiaturen. Kombiniert mit Tschirpkes "entwaffnender Bühnenperformance" machten sie sein Programm zu einem verblüffenden und faszinierenden Vergnügen, hieß es.

 Die Auszeichnungen werden am 12. Januar 2008 (20.00 Uhr) in der Tafelhalle Nürnberg von Vorjahrespreisträger Heinrich Pachl aus Köln überreicht, der den Abend moderieren wird. (mit ddp)

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