Kultur : Ballettdirektorenkonferenz: Autonomie für den Tanz gefordert

Die Ballettdirektorenkonferenz hat sich für eine größere Autonomie der Tanzsparte an den deutschen Bühnen ausgesprochen. "Die Umwandlung der Theater in GmbHs ist ein Weg, den Ballettkompanien an den Bühnen die künstlerische Freiheit einzuräumen, die sie brauchen", sagte Martin Puttke, Mitglied des Präsidiums der Organisation, zum Auftakt eines Treffens am Samstag in Schwerin. "Der Tanz wird an den Bühnen zwar als Sparte geführt, aber er wird behandelt wie das fünfte Rad am Wagen. Das ist ein Zustand, mit dem wir uns nicht mehr zufrieden geben können", sagte Puttke. Die wenigen Ausnahmen wie das Hamburg Ballett von John Neumeier oder das Tanztheater von Pina Bausch in Wuppertal sollten nach Auffassung von Puttke auch für mittelgroße Bühnen zur Regel werden.

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