Kultur : Barenboim kritisiert Berliner Opernstiftung

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Der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim, hat die geplante Stiftung zum Erhalt von drei Opernhäusern in der Hauptstadt kritisiert. Seiner Ansicht nach würde mit diesem Geld nur mehr Zeit gekauft. Eine echte Entlastung hingegen könne nur erreicht werden, wenn der Bund eines der Berliner Häuser übernehme. „Jetzt wird sich die Nivellierung fortsetzen, und sie kann nur nach unten führen.“ Die Opernstiftung soll nach den Plänen von Kultursenator Thomas Flierl (PDS) am 1. Januar 2004 an den Start gehen. Unter ihrem Dach sollen Deutsche Oper, Staatsoper Unter den Linden und Komische Oper als selbstständige GmbHs geführt werden. Verwaltung, Marketing und Werkstätten werden zusammengelegt. Der Bund steuert zur Gründung der Stiftung einmalig drei Millionen Euro bei. dpa

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