Bass-Legende : Yes-Bassist Chris Squire ist tot

Erst vor vier Wochen hat Chris Squire seine Leukämie-Erkrankung öffentlich gemacht. Nun ist die Bass-Legende der Rockband Yes mit 67 Jahren gestorben.

Der Bassist Chris Squire auf der Bühne.
Seine Band würdigte Chris Squire als "Dreh- und Angelpunkt" von Yes und Inspiration für Bassisten in aller Welt.Foto: dpa

Der Bassist und Mitgründer der britischen Rock-Bank Yes, Chris Squire, ist tot. Squire starb in der Nacht zum Sonntag in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona, wie seine Bandkollegen am Sonntag mitteilten. Erst vor einem Monat hatte der Musiker bekannt gegeben, dass er an einer seltenen Form von Leukämie litt und sich in seiner Wahlheimat in den USA einer Behandlung unterziehen werde.

Die Band würdigte Squire als "Dreh- und Angelpunkt" von Yes und Inspiration für Bassisten in aller Welt. Keyboarder Geoff Downes schrieb im Online-Kurzmitteilungsdienst Twitter, er sei am Boden zerstört.

Geboren im Nordwesten von London, war Squire 1964 von der Schule geflogen, weil er zu lange Haare trug. Gemeinsam mit dem Sänger Jon Anderson gründete er vier Jahre später Yes. Die Band erlangte Berühmtheit, nachdem sie als Vorgruppe von Janis Joplin aufgetreten war. Squire spielte als einziges Bandmitglied auf sämtlichen Studioalben der Gruppe und schrieb zahlreiche ihrer Songs. (AFP)

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