Kultur : Bayreuth hat keinen Platz

Pläne für eine umfassende städtebauliche Neuordnung des Areals auf dem Grünen Hügel der Bayreuther Festspiele sind aus Kostengründen gescheitert. „Die dafür veranschlagten 23 Millionen Euro waren nicht zu stemmen“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende Toni Schmid. Darum müssen die Wagner-Festspiele auch künftig mit den gegebenen Proben- und Werkstattbereichen auskommen. Erstmals in der Festspielgeschichte wurde in diesem Jahr jedoch für Erarbeitung der „Parsifal“-Wiederaufnahme eine Halle in einem Industriegebiet angemietet. Der wachsende Platzbedarf wird mit immer größer und massiver werdenden Bühnenbildern begründet, die zwischen den Aufführungen gelagert werden müssen. Im Festspielhaus haben unterdessen am Montag die Proben für Hans Neuenfels’ Inszenierung des „Lohengrin“ begonnen, mit der die 99. Bayreuther Festspiele am 25. Juli eröffnet werden. dpa

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