Kultur : Bayreuther Festspiele: Neues vom Sängerkrieg auf dem grünen Hügel

Der Chef der Bayreuther Festspiele, Wolfgang Wagner, hat die jüngsten Vorwürfe des Sängers Hans Sotin zurückgewiesen. Der Vorwurf, er sei "feige" und "kneife", sei unwahr, schrieb Wagner in einem am Montag veröffentlichten Brief. Sotin sei auf Grund von Differenzen mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach aus eigener Entscheidung von seiner Rolle als Gurnemanz im "Parsifal" zurückgetreten. In einem Interview hatte der Künstler in dem Streit um ihn und die ebenfalls ausgeschiedene Sopranistin Waltraud Meier "Zeichen einer Krise" der Festspiele gesehen. Diese Behauptung sei absurd, entgegnete Wagner. "Nicht allein, dass die Dinge im Falle Hans Sotins absolut nichts mit denen im Falle Waltraud Meiers zu tun haben, darüber hinaus eine ursächliche Verknüpfung mit der Nachfolgeregelung gewaltsam zu konstruieren, lenkt von den wahren Sachverhalten ab", schrieb Wagner.

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