Kultur : Berlin feiert Jubiläum der Mendelssohns

Vor 250 Jahren, am 22. Juni 1762, heiratete Moses Mendelssohn (1729 – 1786) die Hamburger Kaufmannstochter Fromet Guggenheim. Zum Jubiläum dieser Eheschließung kommen in dieser Woche über 200 Nachfahren des Aufklärungsphilosophen nach Berlin. Die Gründung jener Familie, zu denen auch der Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy zählte, ist Anlass für die Stadt, an das Schicksal und die Verdienste der Familie zu erinnern, die bis zum Holocaust die deutsch-jüdische Geschichte Berlins prägte. So veranstaltet das Centrum Judaicum ab dem heutigen Mittwoch einen Kongress über den Stand der Mendelssohn-Forschung. Am Freitag wird im Roten Rathaus der Entwurf des Bildhauers Micha Ullmann für das Denkmal des „Hauses der Aufklärung“ vorgestellt. Das Haus des Ehepaars Mendelssohn war ein zentraler Ort für den philosophischen, kulturellen und religiösen Dialog. Am Sonnabend eröffnet in der Heilig-Geist-Kapelle (Spandauer Straße 1) die Ausstellung „Hochzeits-, Liebes- & und Trennungsgeschichten aus 250 Jahren Familie Mendelssohn“. Tsp

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