Berlin : Martin-Gropius-Bau zeigt französische Malerei

Zeitgenössische französische Malerei wird ab Samstag in einer großen Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt. Die Schau umfasst über 30 Jahre künstlerischen Schaffens.

Berlin - Unter anderem treffen Werke von Pierre Bismuth, Christophe Cuzin, Valerie Favre, Gerard Fromanger, Alain Jacquet, François Morellet, Pierre Soulages, Herve Telemaque, Felice Varini hier auf neue Arbeiten von Adel Abdessemed, Jean-Michel Alberola, Claude Closky, Damien Deroubaix und Claude Rutault, die speziell für die Ausstellung angefertigt werden.

Die gezeigten Werke kommen zumeist aus den Sammlungen des Musée national d'art contemporain/Centre Pompidou Paris und des Fonds national d'art contemporain (FNAC), den beiden wichtigsten staatlichen Sammlungen im Bereich moderne und zeitgenössische Kunst in Frankreich. Die Ausstellung ist Teil der "Art France Berlin".

Rahmenprogramm mit Künstlerporträts

In Ergänzung zur Ausstellung im Martin-Gropius-Bau erhält der Besucher die Gelegenheit, Werke aus den zuvor genannten Sammlungen zu sehen, die in der Französischen Botschaft in Berlin ausgestellt sind. In Kooperation mit dem Medienpartner Arte entsteht ein Rahmenprogramm mit Künstlerporträts, die fortlaufend im Kinosaal des Martin-Gropius-Baus zu sehen sein werden.

Die "Art France Berlin" präsentiert im Herbst mehr als 150 französische Künstler in Berlin. Die Ausstellungsreihe wird in Kooperation mit Kunstinstitutionen der Stadt, aber auch mit Projekträumen, Galerien, Ateliers und in Dialog mit dem Stadtraum realisiert. Mit dabei sind unter anderen Claude Leveque im Hamburger Bahnhof, Jean-Luc Moulene und Nicolas Moulin bei C/O Berlin, Valérie Favre im Haus am Waldsee und Vincent Epplay in den Kunst-Werken Berlin. (tso/ddp)

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