Berlin Nightlife : Berghain, Watergate und Cookies bekommen Konkurrenz

Noch heute beginnt die Clubnacht in der Hauptstadt. 60 Diskos laden zum Feiern und Tanzen ein.

Tanz-Klassiker. Die „Russendisko“ mit Wladimir Kaminer.Foto: Sebastian Willnow/ddp
Tanz-Klassiker. Die „Russendisko“ mit Wladimir Kaminer.Foto: Sebastian Willnow/ddpFoto: ddp

Mit einer Attraktion hat Berlin, das gerne Weltniveau für sich beansprucht, tatsächlich bereits einen internationalen Spitzenplatz erreicht: Seine Großclubs wie das Berghain, das Watergate oder das Cookies ziehen jedes Wochenende ein bunt zusammengewürfeltes Partyvölkchen aus aller Herren Länder an. So hat sich die seit 2001 stattfindende Clubnacht, die im letzten Jahr mehr als 17 000 Besucher zählte, inzwischen zum weltgrößten Event dieser Art ausgewachsen. An diesem Freitag und Samstag, 9. und 10. September, nehmen mehr als 60 Clubs an dieser von der Club Commission in Zusammenarbeit mit dem Berlin Festival und der Music Week organisierten Leistungsschau teil. Die genannten Großclubs bleiben draußen, der Focus liegt auf den kleinen und mittleren Locations, die ohnehin mit ihren Nischenprogrammen das Berliner Nachtleben nachhaltiger prägen. Das Spektrum reicht vom Retro-Tempel Bassy Cowboy Club, wo The Obsidians Sixties-Beat spielen, über eine „Night of Vampires“ im Gothic-Laden Last Cathedral bis zur Indiedisko des Karrera Klubs im Magnet. Auch Klassiker wie die Russendisko des Bestsellerautors Wladimir Kaminer im Kaffee Burger fehlen nicht. Einige von der Gentrifizierung in Berlin-Mitte bedrohte Orte wie der Schokoladen oder der Club der Polnischen Versager sind wohl zum letzten Mal dabei. (Komplettes Programm unter www.berlin-clubnacht.de)

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