Kultur : Berlinale: Film des Künstlers Banksy im Wettbewerb?

Unmittelbar vor der heute stattfindenden offiziellen Pressekonferenz der Berlinale, die am 11. Februar beginnt, ist der Name des letzten und damit 26. Films im Wettbewerbsprogramm des Festivals durchgesickert: Nach Informationen des „Spiegel“ ist der erste Film des britischen Künstlers Banksy, „Exit Through the Gift Shop“, ausgewählt worden. Die Entscheidung sei „in letzter Minute“ gefallen, schreibt das Magazin. Eine Berlinale-Sprecherin kommentierte die Meldung mit dem Hinweis, man kommentiere grundsätzlich keine Spekulationen. Banksy – der Name ist ein Pseudonym – ist ein britischer Guerilla-Künstler, der den Kunstbetrieb phantasievoll mit subversiven Aktionen provoziert. „Es ist ein Film über einen Mann, der versucht, einen Film über mich zu drehen“, so beschreibt er sein erstes Kinowerk. „Alles darin ist wahr, vor allem die Teile, in denen wir alle lügen.“ Banksy, der mutmaßlich 1974 in Bristol geboren wurde, ist mit Schablonen-Graffiti bekannt geworden, die er in London, später auch in New York oder Berlin an Mauern sprayte. Außerdem schleuste er mehrere seiner Bilder unbemerkt vom Wachpersonal in Museen ein. Fotos von ihm existieren nicht, sein Name wurde aber als „Robert“ oder „Robin Banks“ identifiziert. Der „Guardian“ will vor sieben Jahren ein Interview mit dem Street-Artisten geführt haben. Das Phantom sei ein Mann mit Silberzahn und Silberkette. Tsp

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