Kultur : Berliner Festival reist mit 14 Filmen um die Welt

Zum siebenten Mal startet in Berlin eine kleine, aber feine Filmreihe der besonderen Art: „Around the World in 14 Films“ bringt neue Werke von Festivals wie Cannes, Venedig, Locarno und San Sebastian nach Berlin. Ihr gemeinsames Merkmal: Sie haben entweder noch keinen Verleih oder feiern hier ihre Berliner Premiere teils deutlich vor dem regulären Kinostart. Und: Jeder der Filme wird von einem sogenannten Paten aus Deutschland vorgestellt, ganz überwiegend sind dies Regisseure und Schauspieler.

Eröffnet wird das Festival, das erneut im Kino Babylon Mitte stattfindet, am 30. November mit Benh Zeitlins zunächst in Sundance und später in Cannes umjubeltem „Beasts of the Southern Wild“. Im weiteren Programm sind folgende Filme aus 14 Ländern zu sehen: William Friedkins „Killer Joe“ (USA), Cai Shangjuns „People Mountain People Sea“ (China), „Post Tenebras Lux“ von Carlos Reygadas (Mexiko), Moussé Tourés „La pirogue“ (Senegal), Mads Brüggers „The Ambassador“ (Dänemark) „Neighbouring Sounds“ von Kleber Filho (Brasilien), Peter Mettlers „The End of Time“ (Schweiz), „Chapiteau Show“ von Sergei Loban (Russland) Ann Huis „A Simple Life“ (Hongkong), „The Fifth Season“ von Peter Brosens und Jessica Woodworth (Belgien), „No“ von Pablo Larrain (Chile), Joao Canikos „Blood of My Blood“ (Portugal) „Hail“ von Amiel Courtin-Wilson (Australien), und Cristian Mungius „Beyond the Hills“ (Rumänien).

Als Paten hat Festivalgründer- und -leiter Bernhard Karl unter anderem Wim Wenders, Jasmin Tabatabai, Alexander Fehling, Pepe Danquart, Hanns Zischler, Nina Kronjäger, RP Kahl und Philip Gröning gewinnen können. Details zum Programm des Festivals, das bis zum 8. Dezember dauert, sind zu finden unter: www.berlinbabylon14.net Tsp

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