Kultur : Berliner Jazzfest: Spitzenqualität aus Skandinavien

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Das Berliner Jazzfest wird sich in diesem Jahr Skandinavien widmen. Für das vom 31. Oktober bis 4. November stattfindende Festival hat der musikalische Leiter Nils Landgren fast alle großen Jazzmusiker seiner schwedischen Heimat sowie Norwegens, Dänemarks, Finnlands und Islands gewonnen. Mit dabei sind Esbjörn Svensson, Nils Petter Molvar und Bugge Wesseltoft. Nicht nur die "Spitzenqualität" der skandinavischen Musiker wolle er unter Beweis stellen, sagte Landgren bei der Vorstellung des Programms im Haus der Berliner Festspiele. Auch sollen zahlreiche unbekannte Gruppen die große Bandbreite der Szene zeigen. Neben dem nordischen Jazz kündigte der für ein Jahr bestellte Festivalleiter weitere Höhepunkte an: Schlagzeuger Max Roach wird mit seinem Bejing Trio spielen, Pianist Jens Thomas gibt ein Solokonzert.

Festspiele-Intendant Joachim Sartorius erprobt in diesem Jahr ein neues Konzept. Das Festival soll jedes Jahr einer anderen Region gelten, die unter der musikalischen Leitung eines Experten präsentiert wird. Der Großteil der 36 Konzerte findet im Haus der Berliner Festspiele statt. Doch werden erstmals wieder Berliner Clubs wie A-Trane, Quasimodo und Tränenpalast in die Veranstaltung mit einbezogen. Im Einrichtungshaus "Stilwerk" hat der Berliner Flügelhersteller Bechstein eine Reihe mit Klavierkonzerten eingerichtet.

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