Kultur : Berliner Koalition: Viereinhalb Wochen: Stationen der Einigug

Zwei Monate nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus steht die neue rot-rote Koalition.

21. Oktober: Nach dem Bruch der großen Koalition wird ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Die SPD erreicht 29,7 Prozent, die CDU 23,8, die PDS 22,6, FDP 9,9 Prozent und Grüne 9,1.

29. Oktober: Der SPD-Landesverband beschließt, mit FDP und Grünen über eine Ampelkoalition zu verhandeln.

4. Dezember: Die Koalitionsverhandlungen scheitern: Die FDP lehnt eine Erhöhung der Grundsteuer sowie die Einführung einer Getränkesteuer ab und verlässt die Verhandlungen. Alle Parteien erklären die Gespräche für beendet. Die SPD entscheidet, nun mit der PDS zu verhandeln.

5. Dezember: Spitzenvertreter von SPD und PDS kommen zu einem ersten Gespräch über eine rot-rote Koalition zusammen.

7. Dezember: Rot-Rot einigt sich auf eine gemeinsame Position zu einem Flughafen Berlin-Brandenburg International und verzichten auf eine Olympia-Bewerbung Berlins für 2012.

10. Dezember: SPD und PDS einigen sich im Bereich Innere Sicherheit.

17. Dezember: Die Bereiche Verkehr, Arbeit, Gesundheit, Soziales und Frauen werden geregelt.

18. Dezember: SPD und PDS einigen sich auf Kompromisslösungen für die bisher umstrittene Fusion der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit der S-Bahn und eine weitgehende Verschonung des Kulturetats von Einsparungen.

19./20. Dezember: Auch zu den Hauptthemen Haushaltskonsolidierung und Einsparungen im Personalbereich wird Einigung erzielt. Damit sind die inhaltlichen Verhandlungen abgeschlossen.

7. Januar: SPD und PDS einigen sich auf den Ressortzuschnitt und die Präambel für den Koalitionsvertrag. Das Regierungsbündnis ist perfekt. Am 17. Januar wird der rot-rote Senat gewählt.

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