Kultur : Berliner Kunstpreis für „Ernst Busch“

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Die Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ wird mit dem Kunstpreis Berlin 2004 ausgezeichnet. Der mit 15000 Euro dotierte Preis wird traditionell am 18. März zur Erinnerung an die MärzRevolution 1848 von der Akademie der Künste verliehen. Die mit jeweils 5000 Euro dotierten Förderpreise gehen an die Schauspielerin Jule Böwe von der Berliner Schaubühne, den Komponisten Jörg Mainka aus Berlin, den Autor Mirko Bonné aus dem holsteinischen Dassendorf, die Berliner Videokünstlerin Anna Schuster, den Braunschweiger Medienkünstler Matthias Langer sowie an die Berliner Architektengemeinschaft Modersohn & Freiesleben.

Die Schauspielschule „Ernst Busch“ blickt auf eine fast 100- jährige Geschichte zurück. Ihre Vorgängerin war die von Max Reinhardt gegründete und mit dem Deutschen Theater Berlin verbundene Schauspielschule. Seit 1951 ist sie staatlich, 1981 erhielt sie den Rang einer Hochschule. Seit 1993 wird die Hochschule von dem Dramaturgen und Theaterwissenschaftler Klaus Völker geleitet. Zu den Lehrern gehören Gäste wie Robert Wilson und Peter Zadek. Zu ihren Absolventen zählen Fritzi Haberlandt und Thomas Ostermeier. dpa

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