Bettgeflüster (3) : Im Bett mit Madonna

Den Stars wird der rote Teppich ausgerollt – nicht nur vor dem Berlinale-Palast, sondern auch vor den Hotels. Was erwartet die prestigeträchtige Kundschaft in den luxuriösesten und privatesten Räumlichkeiten der Stadt? Wir haben vorab eingecheckt. Heute: Hinter verspiegelten Fenstern im Regent ausspannen.

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Schwelgen in Beige. 3400 Euro aufwärts kostet der Regent-Luxus. Foto: Mike Wolff
Schwelgen in Beige. 3400 Euro aufwärts kostet der Regent-Luxus.Foto: Mike Wolff

Vom Heimkino im XXL-Format und dem privaten Fitnessstudio ist in der Präsidentensuite nichts mehr zu sehen. Doch eine Sache ist geblieben von Tom Cruise’ Sonderwünschen aus den Monaten, die er mit seiner Frau Katie Holmes während der Dreharbeiten zur „Operation Walküre“ im achten Stock des Regent Hotels verbracht hat: Die von außen verspiegelten Fensterscheiben. Kein Fan oder Paparazzo konnte vor drei Jahren vom Gendarmenmarkt aus einen intimen Einblick in das Leben des Paares gewinnen.

Die Liste der Berühmtheiten, die in dem grün- und beigefarben eingerichteten Schlafzimmer genächtigt oder im Wohnbereich neben dem offenen Kamin mit der Playstation gespielt haben, ist lang: Michael Jackson, Clint Eastwood über Anthony Hopkins, Cate Blanchett und Meryl Streep haben hier (ab 3400 Euro pro Nacht) mit Blick auf die Domkuppeln gewohnt. Und natürlich Madonna, die nicht nur während der Berlinale 2008 hier wohnte, sondern auch zur Konzerttour im selben Jahr. Bei so viel Verbundenheit liegt es nahe, dass die Sängerin auch an diesem Wochenende zwischen Biedermeier-Möbeln, Kristallleuchtern und Meissener Vasen ausspannen möchte. Sollte sie überraschend mit Hund anreisen, dann könnte sie den „VID“ buchen, den „Very Important Dog”-Service. Für den Vierbeiner gibt’s dann im silbernen Napf einen Hundeknochen mit eingebackenem Wiener Würstchen aus der hoteleigenen Pâtisserie.

Meist ist es eine Frage des Geldes, besondere Wünsche anzumelden, manchmal geht es aber nicht ohne Beziehungen. Denn als eine Hollywoodschauspielerin zu später Stunde unbedingt shoppen gehen wollte, konnte ihr nur dank privater Kontakte geholfen werden. Mitten in der Nacht wurde ihr ein Einkaufsbummel im KaDeWe organisiert. Nachts einkaufen – ein einfacher Trick, um leidiges Anstehen an der Kasse zu vermeiden. Das sollte man sich mal merken. Eva Kalwa

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