Kultur : Biennale: Hilde Léon zeigt deutsche Architektur

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Die Architektenausbildung an den deutschen Hochschulen wird Thema des deutschen Beitrags zur 8. Internationalen Architekturbiennale in Venedig sein. Gestern stellte die Berliner Architektin Hilde Léon, die vom Bundesbauministerium mit der Planung des deutschen Beitrags betraut wurde, ihre Konzeption im Beisein von Bundesbauminister Kurt Bodewig und Biennale-Präsident Franco Bernabè in Berlin vor.

Unter dem Titel "NEXTliegend" - abgeleitet vom Leitmotto der Architekturschau "NEXT" - will Léon im Deutschen Pavillon Entwürfe von Studenten zeigen. Ausgewählte Studentengruppen sollen eine Idee vom Potential der deutschen Architekturszene geben, erklärte die Architektin, die selbst an der Uni Hannover Entwerfen lehrt. Diese ist mit 50 000 Euro Hauptsponsor der insgesamt 281 000 Euro teuren Schau.

Studierende von insgesamt zwölf Architekturfakultäten nehmen an der Schau teil. Die Aufgabe der Studenten ist, einen rechteckigen Kubus nach bestimmten Spielregeln, aber frei bestimmbarem Thema mit gebauten oder skulpturalen Körpern zu füllen. Das Raumvolumen entspricht den Abmessungen des Deutschen Pavillons, verkleinert auf den Maßstab 1:33. Etwa 60 bis 80 Arbeiten werden vom 8. September bis zum 3. November auf dem Biennale-Gelände in Venedig zu sehen sein. Am 7. 9. wird die Biennale offiziell eröffnet.

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