Kultur : Bildende Kunst in Leipzig: Platz gefunden: Richtfest für neues Museum

Gut zwei Jahre vor der Eröffnung ist am Montag Richtfest für das neue Museum der Bildenden Künste in Leipzig gefeiert worden. Seit der Grundsteinlegung im Juni 2000 wurden in den Stahlbetonbau am Sachsenplatz knapp 114 Millionen Mark investiert. Der Bau wurde notwendig, weil in das bisherige Gebäude das Bundesverwaltungsgericht einzieht. "Mit dem Neubau haben wir an einem Ort die Chance zur Stadtreparatur, an dem die Kriegsschäden noch nicht überwunden sind", sagte Kulturdezernent Georg Girardet. Die Kollektion zählt zu den bedeutendsten Bürgersammlungen Deutschlands und rekrutiert sich vornehmlich aus Stiftungen und Schenkungen. Neben Gemälden altdeutscher und altniederländischer Meister sind Werke von deutschen Malern des 20. Jahrhunderts wie Max Beckmann, Otto Mueller und Oskar Kokoschka ein Sammlungsschwerpunkt. Auch Kunst aus der DDR nimmt einen bedeutenden Teil ein.

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