Bis 2016 : Gorki Theater: Vertrag von Petras verlängert

Armin Petras bleibt Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters. Sein bis Juli 2011 gültiger Vertrag wird um fünf Jahre verlängert, teilte die Senatskulturverwaltung mit.

Damit ist, neben der Staatsopern-Intendanz, vor Jahresende eine weitere Berliner Kultur-Personalfrage vom Tisch. Der 44-jährige Regisseur und Dramatiker hatte im Januar 2005 die Leitung übernommen und wird diese nun bis mindestens 2016 inne haben. Der Vertrag sieht eine weitere Verlängerungsoption vor. Kulturstaatssekretär André Schmitz betonte, das Gorki sei unter Petras’ Leitung zu einer der wichtigsten Bühnen Berlins aufgestiegen und „zu einer landesweit bekannten Adresse für junge Dramatiker und Regisseure“. Berlin dürfe sich glücklich schätzen, diesen „innovativen Theatermacher für weitere fünf Jahre an sich gebunden zu haben“.

Petras ist ein Viel-Inszenierer am eigenen Hause, und nicht nur dort; seine Adaption von Dürrenmatts „Das Versprechen“ wurde von der Theatergemeinde Berlin zur Aufführung der Saison 2006/07 gewählt. Am Gorki inszenierte er neben Hauptmanns „Biberpelz“, Ibsens „Frau vom Meer“, Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ mit Peter Kurth und Fritz Katers „Heaven“ mit Fritzi Haberlandt eigene Literatur-Dramatisierungen wie kürzlich „Ödipus auf Cuba“ (nach Frischs „Homo Faber“). Zu den wichtigsten Gorki-Regisseuren zählt neben Tilmann Köhler vor allem Jan Bosse, dessen „Antigonae/Hyperion“ vergangene Woche Premiere hatte. (Tsp)

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