Kultur : Blödsinn

Außer Konkurrenz: Will Smith in „Hitch“

Susanna Nieder

Manhattan gibt immer eine schöne Filmkulisse ab. Mühsam wird es allerdings, wenn das Drehbuch so schwach ist, dass die Stadt eine Hauptrolle übernehmen muss, um Lücken zu stopfen. In „Hitch – Der Date Doktor“ hat nur der Vorspann Tempo, dann sollen die coolen Clubs im Meat Packing District, die Skyline (bei Tag und bei Nacht) sowie die Freiheitsstatue darüber hinwegtäuschen, dass die Dialoge schnell, aber überflüssig sind, und die Handlung spätestens nach 20 Minuten von jedem halbwegs versierten Zuschauer zu Ende erzählt werden könnte. Hauptfigur ist Hitch (Will Smith), der streng vertraulich unscheinbare Männer coacht, damit sie den Mut aufbringen, schöne Frauen anzusprechen. Die überdrehte Journalistin Sara (Eva Mendes) kommt ihm auf die Schliche, man verliebt sich, es kommt zu Verwicklungen und so weiter und so weiter. Smith ist charmant, deshalb sieht man ihn auch immer wieder gerne auf dem roten Teppich. Der Film? Nebensache.

Heute, 22.30 Uhr (Berlinale Palast); morgen, 9.30 Uhr und 21 Uhr (Urania)

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