Kultur : Bob Geldof und Bono gestalten Afrika-Beilage

Die beiden irischen Rockstars Bono und Bob Geldof haben gemeinsam mit anderen Prominenten die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement in Afrika aufgerufen. Als Gast-Redakteure der liberalen japanischen Tageszeitung „Asahi Shimbun“ gestalteten die beiden Musiker eine am Samstag veröffentlichte Afrika-Beilage. Der US-Schauspieler George Clooney forderte in seinem Beitrag zu einer raschen Entsendung einer größeren UN-Friedenstruppe in die Krisenregion Darfur auf. „Eines Tages werden die Gewalttätigkeiten enden“, schrieb Clooney. Dann würden Fragen gestellt wie: „Wo war der Rest der Welt?“. US-Präsident George W. Bush kündigte in der Beilage an, auf dem Treffen der reichen Industrienationen (G-8) im Juli in Japan für mehr Einsatz gegen die Imunschwächekrankheit Aids in Afrika zu werben. Denn „wir können weiterhin Leben retten und Hoffnung auf dem ganzen afrikanischen Kontinent verbreiten“, schrieb Bush. Er wolle auf dem G-8-Gipfel dafür werben, Geld für Bildung in Afrika bereitzustellen, schrieb Großbritanniens Premierminister Gordon Brown. U2-Sänger Bono begrüßte Japans Ankündigung, die Entwicklungshilfe für Afrika in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Allerdings müsse sich auch die japanischen Gesellschaft mehr den Problemen des Kontinents annehmen, forderte Bono. AFP

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