Boss-Party : Mit Leonardo im Loft

Wenn die Modefirma Boss zur Berlinale-Party einlädt, dann steht eines fest: Die Loaction ist immer etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr schaute sogar Leonardo DiCaprio vorbei.

Elisabeth Binder
DiCaprio
Talk, talk. Leonardo DiCaprio (hier bei "Cinema for Peace") hat Spaß in Berlin. -Foto: ddp

Das beste Outfit des Abends trug Festivalchef Dieter Kosslick. Zur Boss-Party in einem Gewerbehof in der Heidestraße hinter dem Hauptbahnhof trug er einen roten Berlinale-Kapuzenpulli zur schwarzen Smokinghose. Lange saß er mit Boss-Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs auf dem Rand einer mit Getränken und Eiswürfeln gut gefüllten Badewanne.

Die Boss-Partys sind schon in den vergangenen Jahren immer wieder durch das einfallsreichste Ambiente aufgefallen. Die Vorgaben sind aber auch streng. Der Ort muss jungfräulich sein, niemand sonst darf dort je gefeiert haben. Die Galerie in der Heidestraße hatten Jonathan Margulies und Tommy Schwenk von „The Prop House“ umgestaltet in die Wohnung einer jungen, hippen Frau. Neben dem Bett im Schlafzimmer gab es Zeitschriftenstapel und abgelegte Ohrringe, auf dem Computertisch lagen Textmarker, und über den Flachbildschirm hinter den DJs flimmerte „Casablanca“. Privatwohnungen, die groß genug sind, eine Party mit 500 Leuten zu feiern, gibt’s ja sonst nicht, sagte Party-Macher Matteo Twerenbold „Also haben wir uns eine gemacht.“

Gäste wie Daniel Brühl, Ursula Karven und das Team des Films „Notorious“ wussten es zu schätzen. Besonders stolz war Lahrs darauf, dass am frühen Morgen auch Leonardo DiCaprio vorbeischaute und sich mit einem schwarzen Basecap getarnt ganz unauffällig amüsierte. Di Caprio betrachtet Deutschland eh als zweite Heimat, weil er als Kind oft seine Oma in Westfalen besucht hat. Seinen Berlin-Aufenthalt hatte er spontan verlängert.

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