British Music Week : Kosheen: Berlin, are you hungry?

Ihr Name rührt von den japanischen Wörtern für "alt" und "neu" her. Alte und neue Hits präsentierte die britische Band Kosheen dann auch am Freitag in Berlin. Die begeisterten Zuschauer erlebten ein großartiges Konzert. Von Laura Wolf

Berlin - Im Rahmen der British Music Week legte die Gruppe Kosheen im Columbia Club am Freitagabend, 27. April 2007, einen überzeugenden Auftritt hin, mit dem sie ihr Können als charismatischer Live-Act neu bewiesen. Wer Kosheen bis dahin noch nicht live erleben durfte, den hat es mitgerissen und beeindruckt.

Zunächst konnte sich das Publikum, das wider Erwarten einen gefühlten Altersdurchschnitt von 30 bis 35 aufwies, mit der Vorband Vincent Black Shadow einstimmen. Die Musik der Band erinnerte an eine dunklerer No-Doubt-Version. Nach 50 Minuten waren dann die britischen Guano Apes fertig und einige Zuschauer tanzten schon ausgelassen, während andere noch ihre Kräfte aufsparten.

Kosheen legten von Anfang an richtig los

Die Zuschauer waren begeistert

Dennoch wünschten sich manche Zuschauer eine bessere Verteilung der alten Klassiker. Die Stimmung war noch Stunden nach dem Konzert ausgelassen. Alle waren sich einig, dass es ein großartiges Konzert gewesen sei. Sabine aus Kreuzberg meinte begeistert, es sei "ein Hammer" und "richtig geil" gewesen. Neuköllner Paul fand Kosheen "herzlich", "echt eben" und "einfach nicht abgeschmackt". Maxie, Kosheenfan seit Beginn, bekräftigte, Kosheen seien sehr "leichtlebig" und "abwechslungsreich": "Die sind einfach mal was anderes. Man kann zu Kosheen tanzen, aber auch ruhig zusammensitzen und was trinken." Alle waren sich besonders in einem Punkt einig: Sian Evans, das Herz der Band, war "super cool", "sympathisch", "selbstbewusst", "authentisch" und "ist richtig abgegangen". ()

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