Kultur : Brückenstreit entzweit Sachsens Regierung

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Der Streit um den Brückenbau im Dresdner Elbtal hat in Sachsens Koalitionsregierung zu einem offenen Konflikt geführt. Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) geriet wegen des von seinem Haus verfügten Fördermittelstopps für die Brücke in die Kritik. Das CDU-geführte Finanzministerium stellte klar, dass der Zuwendungsbescheid für die Gelder gar nicht in die Zuständigkeit des Wirtschaftsministeriums falle. Der Konflikt war am Donnerstag eskaliert. Dresdens amtierender Oberbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) hatte einen Beschluss zu einem möglichen Kompromiss im Brückenstreit von der Tagesordnung des Stadtrates genommen. Zuvor stellte das Regierungspräsidium Dresden als Aufsichtsbehörde klar, dass es keinen weiteren Aufschub des Baus zulasse. Jurk wertete das als Eingriff in die kommunale Selbstverwaltungshoheit. dpa

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