Kultur : BSE: "Den Ökolandbau fördern" - Was die Staatssekretäre wollen

Im Folgenden dokumentieren wir das Programm der Staatssekretäre der Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft, Baake und Wille, in Auszügen. Das Papier war laut Landwirtschaftsminister Funke nicht mit ihm abgestimmt.

Vertrauen zurückgewinnen: Qualitätsprodukte müssen der Standard in der Nahrungsmittelerzeugung sein. Ein Qualitätssiegel mit klaren Kennzeichnungsregelungen soll die Entscheidung beim Einkauf erleichtern.

Ökolandbau zum Durchbruch verhelfen: Das Nachfragepotenzial für Erzeugnisse des Ökolandbaus könnte bis 2010 auf bis zu 20 Prozent anwachsen. Entsprechend sollte das heimische Anbaupotenzial für den Ökolandbau ausgedehnt werden.

Natur- und umweltverträglich wirtschaften: Die natürliche und flächengebundene Tierhaltung soll besonders gefördert werden, insbesondere im Tierhaltungsbereich soll die Prämiengewährung neu gestaltet und möglichst auf bestimmte Obergrenzen des jeweiligen Tierbestandes beschränkt werden.

Neue EU-Agrarreform: Deutschland wird national bereits ab 2002 Agrarsubventionen mit Umweltanforderungen verknüpfen. Agrarsubventionen, die Umweltbelastungen bewirken oder verschärfen, sind abzuschaffen.

Perspektiven für die Landwirtschaft - vom Nahrungsproduzenten zum Dienstleister für den ländlichen Raum: Der sich verschärfende Wettbewerb bei der Nahrungsproduktion hat den Trend industrieller Produktionsmethoden beschleunigt. Eine Umkehr ist notwendig, die durch geänderte Konsumgewohnheiten gestützt werden muss.

0 Kommentare

Neuester Kommentar