Kultur : Buchmessesteht zu arabischen Gästen

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Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amre Mussa, und der Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse, Volker Neumann, haben sich in Kairo bemüht, letzte Zweifel an einem Gelingen des arabischen Gastauftritts bei der Messe (6.–10. Oktober) auszuräumen. „Viele Menschen, die das anfänglich möglicherweise mit einiger Skepsis gesehen haben, sind heute mehr als überzeugt davon, wie wichtig der Dialog der Kulturen ist“, sagte Neumann. „In diesem Jahr begrüßen wir das wohl mit Abstand spannendste Gastland, das wir uns vorstellen können“, fügte er hinzu. Er sei nicht nach Kairo gekommen, um in letzter Minute noch Probleme aus dem Weg zu räumen.

Mussa hatte die 22 Mitgliedsländer der Liga in den vergangenen Monaten mehrfach ermahnt, die „historische Chance“ der Präsentation in Frankfurt nicht zu versäumen. Skeptiker hatten befürchtet, die in politischen Fragen zerstrittenen Staaten der Liga seien nicht in der Lage, den gemeinsamen Auftritt zu organisieren. Das von der Liga beauftragte Organisationskomitee erklärte, die Bücher arabischer Autoren sollten in Frankfurt nicht nach Ländern getrennt präsentiert werden, sondern nach Themenschwerpunkten. dpa

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