Kultur : Buchpreis: 20 Romane sind nominiert

Für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres hat die siebenköpfige Jury 20 Romane nominiert. Die unter 148 Titeln ausgewählte Longlist für den mit 25 000 Euro dotierten Deutschen Buchpreis decke, wie Jurysprecherin Julia Encke sagte, eine Vielfalt von Formen und Welten ab, die in die deutsche Provinz, aber auch nach Russland, Israel, ins ehemalige Jugoslawien, nach Paris und Prag führten. Die Shortlist mit sechs Titeln wird am 8. September veröffentlicht. Die Verleihung findet am 4. Oktober im Frankfurter Römer statt. Die nominierten Titel sind in alphabetischer Reihenfolge: Alina Bronskys „Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“, Jan Faktors „Georgs Sorgen um die Vergangenheit, Nino Haratischwilis „Juja“, Thomas Hettches „Die Liebe der Väter“, Michael Kleebergs „Das amerikanische Hospital“, Michael Köhlmeiers „Madalyn“, Thomas Lehrs „September. Fata Morgana“, Mariana Lekys „Die Herrenausstatterin“, Nicol Ljubic’ „Meeresstille“, Kristof Magnussons „Das war ich nicht“, Andreas Maiers „Das Zimmer“, Olga Martynovas „Sogar Papageien überleben uns“, Martin Mosebachs „Was davor geschah“, Melinda Nadj Abonjis „Tauben fliegen auf“, Doron Rabinovicis „Andernorts“, Hans Joachim Schädlichs „Kokoschkins Reise“, Andreas Schäfers „Wir vier“, Peter Wawerzineks „Rabenliebe“, Judith Zanders „Dinge, die wir heute sagten“ und Joachim Zelters „Der Ministerpräsident“. Im vergangenen Jahr hatte der autobiografische Roman „Du stirbst nicht“ der Gothaer Schriftstellerin Kathrin Schmidt gewonnen. Tsp

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