Kultur : Bühnenverein fordert „Marshallplan“

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Einen „kulturpolitischen Marshallplan“ hat der Deutsche Bühnenverein von der künftigen Bundesregierung gefordert. Ziel müsse die Entbürokratisierung der Kultur in Deutschland durch eine kulturfreundliche Gesetzgebung sowie der Schutz von Kunst vor einer „international drohenden Kommerzialisierung“ sein. Dies verlangte der Direktor des Bühnenvereins Rolf Bolwin. Vor allem unter den immer komplizierteren Bestimmungen des Steuer , Urheber-, Arbeits- und Sozialversicherungsrechts „leiden Theater und Orchester – und es wird täglich schlimmer“, kritisierte Bolwin. Dieses Problem müsse eine künftige Bundesregierung bei ihrer Gesetzgebung „dringend berücksichtigen“. Bei jeder Bestimmung, die sich auf die Kultureinrichtungen auswirke, „muss der Grundsatz gelten: Im Zweifel für die Kunst“. dpa

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