Kultur : Bund: 300 Millionen für Kultur in Berlin Nida-Rümelin legt Bericht vor

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Der Bund fördert die Kultur in seiner Hauptstadt mit mehr als 300 Millionen Euro jährlich. Das geht aus dem Bericht hervor, den Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) gestern dem Bundeskabinett vorlegte und dem die Regierung zustimmte. Nach Ansicht Nida-Rümelins hat der im Juli 2001 vom Bund und Berlin unterzeichnete Hauptstadt-Kulturvertrag „die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt“. Die vom Bund übernommenen Einrichtungen - Berlinale, Berliner Festspiele, Haus der Kulturen der Welt und Jüdisches Museum - seien auf eine solide finanzielle Basis gestellt. Außerdem habe der Bund einen wesentlichen Teil der Investitionskosten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz übernommen. Als einen Schwerpunkt in diesem Jahr nannte Nida-Rümelin die organisatorische Zusammenlegung der drei vom Bund geförderten Kultureinrichtungen - Berliner Festspiele, Haus der Kulturen der Welt und Martin-Gropius-Bau - ab August 2002 zu der „Kulturveranstaltungen in Berlin GmbH“. Die drei Einrichtungen erhalten in diesem Jahr etwa 23 Millionen Euro. Das ebenfalls vom Bund finanzierte Jüdische Museum wird von dem Verbund nicht tangiert. dpa

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