Kultur : Bund bleibt bei „Nein“ für Berlins Opern

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Der Bund bleibt auch nach dem jüngsten Waffenstillstand im Berliner Opernstreit bei seinem „Nein“ zur Finanzierung der hauptstädtischen Musikbühnen. Es gehe vor allem um die Frage, wie der Bund das Land Berlin so entlasten könne, dass es seine eigene Aufgaben selbstständig erfüllen könne, sagte die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur, Monika Griefahn (SPD) im Deutschlandradio. Allerdings könnten die Opernhäuser allein die horrende Finanzsituation in Berlin nicht lösen. Wie am Montag bereits in einer Teilauflage gemeldet, war es Berlins Kultursenator Thomas Flierl am Sonntag gelungen, die Berliner Opernchefs wieder an den Verhandlungstisch zurückzuholen. Dabei stellten der Münchner Intendant Peter Jonas und sein Stuttgarter Amtskollege Klaus Zehelein eine Alternative zu dem bislang von Flierl favorisierten Stiftungsmodell vor. Über den Inhalt des Gegenvorschlags, der ähnliche Sparsummen erbringen soll wie die Stiftung, wurde bislang nichts bekannt. Beide Varianten wird Flierl am 6.Januar im Senat zur Diskussion stellen. dpa/F.H.

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