Bundeskulturstiftung : Senta Berger soll sich für die Kunst stark machen

Die Schauspielerin Senta Berger ist vom Bundeskabinett zusammen mit dem Dichter Durs Grünbein und dem Soziologen Wolf Lepenies in den Stiftungsrat der Bundeskulturstiftung berufen worden.

Berlin - Die Schauspielerin ist Präsidentin der Deutschen Filmakademie in Berlin. Die Berufungen erfolgten auf Vorschlag von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), teilte das Bundespresseamt mit.

In dem aus 14 Mitgliedern bestehenden Stiftungsrat sind neben Mitgliedern der Bundesregierung, des Bundestages, der Länder und Kommunen auch drei namhafte Persönlichkeiten aus dem Bereich der Kunst und Kultur vertreten, die von der Bundesregierung berufen werden. Vorsitzender des Stiftungsrates der 2002 gegründeten Bundeskulturstiftung mit Sitz in Halle ist Kulturstaatsminister Neumann.

38 Millionen Euro pro Jahr

Aufgabe der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur mit dem Schwerpunkt "innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext". Sie wird vom Bund mit jährlich 38 Millionen Euro finanziert.

Zuletzt förderte die Bundeskulturstiftung unter anderem Christoph Schlingensiefs Inszenierung von Richard Wagners Oper "Der fliegende Holländer" in der brasilianischen Regenwald-Metropole Manaus, die digitale Restaurierung von Rainer Werner Fassbinders Fernsehverfilmung von Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz" oder auch die Rekonstruktion der Originalfassung des legendären Stummfilms "Panzerkreuzer Potemkin" von Sergej Eisenstein aus dem Jahr 1926. (tso/dpa)

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