Kultur : Chinesisches Kulturinstitut in Berlin

-

Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao und Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) legen an diesem Freitag in Berlin den Grundstein für das erste chinesische Kulturinstitut in Deutschland. In Europa gibt es ein solches Institut bisher nur in Paris. Baubeginn des 8-Millionen-Euro-Projekts am Köbis-Dreieck an der Klingelhöferstraße am Tiergarten ist im Frühjahr 2006. Die Arbeiten sollen 2007 abgeschlossen sein. Die Einrichtung ist vergleichbar mit der Arbeit des deutschen Goethe-Instituts und dient der Vermittlung der chinesischen Kultur im Ausland. Dazu gehören unter anderem Sprachkurse, Bibliotheken, Kochkurse und andere Veranstaltungen, wie ein Sprecher der Entwicklungsgesellschaft Köbis am Dienstag sagte. Der chinesische Staatspräsident hält sich auf Einladung von Bundespräsident Horst Köhler vom 10. bis 13. November zu einem Staatsbesuch in Deutschland auf. Die Errichtung des chinesischen Kulturinstituts war beim Besuch des vorigen Staatspräsidenten Jiang Zemin 2002 verabredet worden und ist Bestandteil des deutsch-chinesischen Kulturabkommens. Die Vereinbarung dazu wird an diesem Donnerstag in Berlin vom chinesischen Kulturminister Sun Jiazheng und einem Vertreter der Bundesregierung unterzeichnet. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben