Ausstellung „Das ist doch keine Kunst!“ : Sprechende Tiere, Knollennasen und der alltägliche Wahnsinn

Die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen widmet ihre neue Ausstellung Comics und Cartoons - mit Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Tagesspiegel-Zeichner Flix.

Prominentes Trio: Die drei Zeichner auf dem Ausstellungsplakat.
Prominentes Trio: Die drei Zeichner auf dem Ausstellungsplakat.Foto: Promo

"Drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner", so heißt es in der Ankündigung des Museums, sind erstmals in einer Gemeinschaftsausstellung zu Gast in der Ludwiggalerie: Ralph Ruthe, Joscha Sauer und Flix. „Dies sind die drei Großen, die im Moment in Deutschland tätig sind“, sagte Museumsdirektorin Christine Vogt vor der offiziellen Eröffnung der Ausstellung „Ruthe - Sauer - Flix: Das ist doch keine Kunst““ am Wochenende. Die Schau ist bis zum 17. Januar zu sehen.

Unter dem Motto „Das ist doch keine Kunst!“ treiben unter anderem die Tiere aus Ruthes Feder („Shit happens“) ihr Unwesen. Sauer ist unter anderem mit seinen selbstmörderischen Lemmingen von „Nichtlustig“ vertreten, Flix mit Comics nach literarischen Vorgaben wie etwa „Faust“.

„Für uns Zeichner ist es eine echte Adelung“, sagte Flix. „Ob Kunst oder nicht - das kann ja jeder Betrachter selbst entscheiden“, fügte Ruthe hinzu. „Ich will vor allem, das hier viel gelacht wird.“ Gelegenheit dazu gibt es über drei Etagen. Etwa wenn der Gevatter Tod bei Ruthe den Zeichner am Schreibtisch fragt: „Kann man davon leben?“ Oder ein Schneckenmann endlos mühsam acht Bildchen lang zur Angebeteten kriecht - um dann zu vergessen, was er eigentlich wollte.


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