Auszeichnungen : Allemagne deux points

Der Grand Prix des Internationalen Comicfestivals Angoulême ist der renommierteste Preis der europäischen Comicszene – jetzt haben gleich zwei deutsche Zeichner gute Chancen, ihn zu bekommen.

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Alle sieben Millionen Jahre ein Bild. Ein prähistorischer Panzerfisch aus Jens Harders Feder.Illustration: Jens Harder

Wie die Festivalveranstalter bekannt gaben, sind unter den Anwärtern auf den Grand Prix 2010 und die fünf „Essentiels“, die fünf Empfehlungen der Jury, die Zeichner und Autoren Uli Oesterle ("Hector Umbra") und Jens Harder ("Alpha"). Das Festival im französischen Angoulême findet im kommenden Monat (28. bis 31. Januar) zum 37. Mal statt.

Oesterles nominiertes Buch ist bei Carlsen erschienen - mehr dazu unter diesem Link. Harders Buch liegt bislang nur auf Französisch vor, soll aber im kommenden Jahre ebenfalls bei Carlsen erscheinen - mehr zu "Alpha" unter diesem Link.

Neben den beiden Arbeiten aus Deutschland wurden unter anderem nominiert: Robert Crumbs "Genesis", die morbide Fabel "Jenseits" und das aktuelle Album des kanadischen Künstlers Seth, "Gregory Gallant". Die Website des Festivals mit allen Nominierungen findet sich unter diesem Link.

Die Zeichnungen des Berliners Jens Harder, die die Entstehung der Erde mit vielen kulturgeschichtlichen Bezügen nacherzählen, sind derzeit auch in einer naturwissenschaftlichen Schau in Karlsruhe zu sehen. Die multimediale Präsentation „Dynamik des Lebens“ zeigt im Naturkundemuseum Karlsruhe den Weg vom Vielzellerkügelchen zum ersten Landwirbeltier auf. Die Ausstellung läuft noch bis 7. März 2010, mehr im Internet unter www.naturkundemuseum-karlsruhe.de. (lvt)

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