Comicverfilmung : Wolverines Wurzeln

An diesem Wochenende stellt Sex-Symbol Hugh Jackman den mit Spannung erwarteten neuen X-Men-Film vor. Das FBI ermittelt bereits wegen einer Raubkopie im Netz

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Unkaputtbar. Drei Mal hat Hugh Jackman schon den Wolverine gegeben, Ende April kommt der vierte Streich ins Kino.Foto: dpa

Hollywood-Star Hugh Jackman, vom US-Magazin "People" kürzlich zum „Sexiest Man Alive“ gekürt, kommt an diesem Wochenende nach Berlin. Er will einen Film vorstellen, der unter Fans von Superhelden-Comics mit besonders großer Spannung erwartet wird: „X-Men Origins: Wolverine“ (Regie: Gavin Hood) führt zu den Wurzeln des Mannes mit der Wolfsfrisur und den unverkennbaren Stahlklingen, den Jackman in bislang drei X-Men-Blockbustern verkörperte.

Der neue Film, der am 29. April in Deutschland in die Kinos kommt, erzählt die Vorgeschichte Logans - wie Wolverine sich nach Feierabend nennt - mit Augenmerk auf seine mysteriöse Vergangenheit, seine komplexe Beziehung zu Victor Creed (Liev Schreiber) und das ominöse Weapon X-Programm, wie der Filmkonzern Twentieth Century Fox ankündigt. So soll der Zuschauer erfahren, wer Wolverine wirklich ist, woher der so gut wie unzerstörbare Kämpfer mit dem ruppigem Charme und dem trockenen Humor seine Klingen, sein Adamantium-Skelett und seine Selbstheilungskräfte hat und welche inneren Konflikte ihn antreiben.

Aufregung um den Film gibt es auch aus einem Grund, der mit dem Inhalt nicht viel zu tun hat: Einen Monat vor dem Kinostart  war Anfang April eine Rohfassung des Streifens ins Internet gelangt. Nach Mitteilung von Twentieth Century Fox hat sich die US-Bundespolizei FBI in die Ermittlungen eingeschaltet. Dieser illegale Vorgang werde „im vollsten Umfang des Gesetzes“ strafrechtlich verfolgt, zitierte das Filmblatt „Variety“ das Studio.

Die im Internet kursierende Fassung des Superhelden-Streifens sei ein Rohschnitt, dem einige Szenen, Spezialeffekte und die fertige Tonabmischung fehlten. Zunächst war unklar, ob Fox-Mitarbeiter oder Dritte das Material unerlaubterweise ins Netz stellten.

2003 hatte ein Film-Kopierer in New York den Streifen „The Hulk“ zwei Wochen vor dem offiziellen Kinostart unerlaubt ins Internet gestellt. Der Mann wurde zu einer Geldstrafe, sechs Monaten Hausarrest und einer dreijährigen Bewährung verurteilt.

Mehr zu „X-Men Origins: Wolverine“ und ein Interview mit Jackman findet man ab diesem Sonnabend auf den Comicseiten des Tagesspiegels sowie am Sonntag im gedruckten Tagesspiegel.

dpa/lvt

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