Independent-Comics : Virtuelle Wundertüte

Die Comic-Zeichnerin Elke R. Steiner empfiehlt eine Comic-Sammlung im Internet.

Elke R. Steiner
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"Deer Girl" von Knut Larsson ist einer der Comics auf der Website.

Begegnungen mit isländischen Elfen, Autobiografisches, Gespräche zwischen Gurken und leuchtende Zukunftsvisionen - zu diesen und anderen Themen gibt es Comics ohne Ende per Mausklick: Die Internetseite www.electrocomics.com bietet Bildgeschichten speziell für das Lesen und Betrachten am Bildschirm, und das bereits seit 2005. Eine wachsende Auswahl von Comics bekannter und weniger bekannter Namen in Farbe und Schwarz-Weiß ist übersichtlich präsentiert, eine wahre Schatztruhe.

Kurze Comic-Strips kann man online ansehen, längere Geschichten und ganze Bücher herunterladen (und freiwillig 1,50 € pro Stück bezahlen). Ausserdem bietet electrocomics einen Shop für Printprodukte, einen aktuellen Blog sowie Links zu den Künstlerinnen und Künstlern.

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Freie Auswahl. Die Electrocomics-Startseite.

Sympathisch ist der ausdrückliche Hinweis, dass die Bildschirm-Comics nicht gegen das gedruckte Buch oder Heft antreten, sondern als weiteres eigenständiges Medium verstanden werden. Beim Lesen stellt sich mir nicht die Frage, ob Comics in dieser Form besser, schlechter oder anders sind. Allenfalls denke ich da an die Qualität meines Bildschirms, falls ich gar nicht mehr aufhören kann. Es sind künstlerische, gehaltvolle und sehr unterschiedliche Independent-Comics, die sich wunderbar lesen lassen, und es sind viele.

Alles Weitere unter www.electrocomics.com.
Die Seite der Initiatorin von electrocomics, der Berliner Zeichnerin und Autorin Ulli Lust, findet sich hier: 
www.ullilust.de.

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