Mumins-Ausstellung in Berlin : Die Trolle sind zurück

Eine Wanderausstellung über die Schöpferin der Mumins gastiert jetzt in Berlin

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Die Mumintrolle der finnisch-schwedischen Autorin Tove Jansson sind ein zeitloser Bilderbuch- und Comic-Klassiker, der Erwachsene und Kinder gleichermaßen bezaubert. Jetzt macht eine Wanderausstellung über die Trolle aus dem Mumintal in Berlin Station. Die erste Station der Schau „Schweben - Träumen - Leben. Tove Janssons Mumin-Geschichten“ ist die Gelbe Villa in Kreuzberg.

Jansson, die 2001 starb, ist eine der bekanntesten Autorinnen und Illustratorinnen Finnlands. Ihre Bildergeschichten über die Trolle aus dem Mumintal wurden bislang in 38 Sprachen übersetzt, vertont und verfilmt. In Deutschland wurden sie kürzlich im Reprodukt-Verlag neu aufgelegt.

Die Bilder, die in der Ausstellung gezeigt werden, basieren auf den Mumin-Geschichten „Geschichten aus dem Mumintal“, „Eine drollige Gesellschaft“ und „Mumin, wie soll’s weitergeh’n?“ Auch die Biographie und weitere Texte/Zeichnungen aus dem breitgefächerten Werk der Autorin werden nach Angaben der Veranstalter berücksichtigt, die ein erwachsenes Publikum ansprechen und einen Einblick in das Schaffen der Künstlerin geben.

Im Zentrum der Ausstellung steht ein für Kinder begehbares Muminhaus, durch dessen Fenster man Einblicke in die Muminwelt erhält. Die vier Seiten des Hauses spiegeln die vier Jahreszeiten im Mumintal.

Rund um das Haus werden Bilder ausgestellt, welche die Mumin-Figuren und das Leben im Mumintal zeigen. Ergänzt werden die Bilder durch kurze Textauszüge aus den Büchern. Spielelemente, Mumin-Figuren, ein kleines Handpuppentheater, eine Lese- und eine Bastelecke laden zum Stöbern, Ausprobieren und Verweilen ein. Ein großes Puzzle und Mumin-Figuren aus Würfeln ermuntern dazu, die Figuren selbst nachzubauen oder zu anderen Fantasiegeschöpfen zusammenzustellen.

Zusätzlich gibt es insbesondere für Kleinkinder und Behinderte Mumin-Figuren zum Tasten. Mumin-Reliefbilder bieten interessante Materialien zum Ertasten, wodurch man die verschiedenen Eigenschaften der Mumin-Figuren fühlen und miterleben kann.

Die Ausstellung wird mit ihrem Rahmenprogramm in Berlin in der Gelben Villa in Kreuzberg, in der Bibliothek am Luisenbad (Wedding), auf der Langen Nacht der Wissenschaften (Mitte) sowie in der KULTschule in Lichtenberg gastieren.

Die Schau ist noch bis zum 17. April in der Gelben Villa, Wilhelmshöhe 10, zu sehen. Sie ist dienstags bis donnerstags zwischen 13 und 17 Uhr geöffnet.

Mehr über die Mumins kann man auch unter diesem Link lesen. (lvt/ddp)

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