Öko-Comic : Grün ist die Hoffnung

In „Auto-Bio“ ergründet Cyril Pedrosa, was passiert, wenn man(n) Umweltschutz ernst nimmt

Elke Vogel
286653_0_0692fcae.jpg Illustration: Cyril Pedrosa/Reprodukt
Biologisch korrekt. Das ökologisch korrekte Leben ist nicht einfach, aber manchmal zum Quieken komisch.Illustration: Cyril Pedrosa/Reprodukt

Dieser Mann meint es mit der Rettung der Welt wirklich ernst. In seiner „Auto-Bio“ erzählt der französische Zeichner und Autor Cyril Pedrosa zum Quieken komisch von seinem Leben als echter Öko.

Mit Frau und Kindern versucht Pedrosa, ein biologisch so korrekt wie mögliches Dasein zu führen. Doch das ist alles andere als einfach, wie die kurzen, in knalligen Farben gestalteten Kurzgeschichten zeigen. Was tun, wenn die Kids unbedingt umweltschädliches Haarspray haben wollen, weil sie wie Bill von Tokio Hotel aussehen wollen? Wie rechtfertigt man den Einsatz des Benzinstinkers Rasenmäher, wenn man partout kein Pony in den Garten stellen will?

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Muss man sich mit den Flecken auf dem Hemd abfinden, nur weil die biologische „Wasch-Nuss“ sie einfach nicht rauskriegt? Und soll man die einheimischen Himbeeren kaufen auch wenn sie drei Mal so teuer sind wie die Importware?

Pedrosas schneller, temperamentvoller, teils fahriger Strich verrät dabei so einiges von der Erregung, die einen Öko angesichts der Weltlage und den Schwierigkeiten bei ihrer Verbesserung befallen kann

Cyril Pedrosa: Auto-Bio, Reprodukt, Berlin, 48 Seiten, 12 Euro. Leseprobe hier.
(dpa)

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