Serie: Mein Asterix (7) : "Der Umgang mit Persiflagen verwunderte mich"

Vor 50 Jahren erschien das erste Asterix-Abenteuer. Die Zeichnerin Elke R. Steiner erinnert sich an erste Begegnungen mit den Figuren - und an einen selbst gebastelten Hinkelstein

Elke R. Steiner
303520_0_e27373e8.jpg
Hol schon mal den Hinkelstein. Comiczeichnerin Elke R. Steiner bastelte sich einst selbst einen.©2009 Les Éditions Albert René/Goscinny-Uderzo

Zuerst sind mir Asterix und Gutemiene als kleine Gummifiguren begegnet. Sie waren gut integriert in die Schlumpf-Sammlungen meiner Freunde. Die Comics, aus denen sie stammten, habe ich erst später gelesen.

Als Studentin in Münster und Mitarbeiterin des Comicshops "Neunte Kunst" habe ich dann die Chance genutzt, einige Bildungslücken zu füllen. Neben meinen geliebten Autorencomics gab es da ja noch viel mehr zu verkaufen.

Also zur Abwechslung mal Klassiker wie Asterix. Ich wunderte mich über den strengen Umgang Uderzos mit Persiflagen und Hommagen. In Krägermannn's Comic Katalog 97/98 gab es damals einen aufschlussreichen Beitrag von Ralf Palandt inklusive einer Liste der Raub-Comic-Titel wie "Die hysterischen Abenteuer von Isterix" oder "Asterix und das Atomkraftwerk". Ob die Liste inzwischen länger geworden ist?

Meine Schaufensterdeko mit selbst gebasteltem Hinkelstein aus Pappmaché in Originalgröße kam jedenfalls gut an, und ich hatte meinen Spaß.

Unsere Gastautorin, die Zeichnerin Elke R. Steiner, lebt in Berlin und hat u.a. die Familiengeschichte "Die anderen Mendelssohns" (Reprodukt) sowie die Kinderbücher "Bella´s Brazilian Football" und "Bella´s Chocolate Surprise" (Milet Publishing) gezeichnet. Ihre Website: www.steinercomix.de. Außerdem schreibt sie auf den Tagesspiegel-Comicseiten regelmäßig für unsere Kolumnen-Rubrik.

Im Ehapa-Verlag erschien am 22. Oktober anlässlich des 50. Jubiläums das neue Asterix-Album Band 34. Mehr unter www.asterix.de, www.ehapa.de oder www.ehapa-comic-collection.de.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben