Hier erfahren Sie, welche Reihen misslungen sind

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Superhelden-Comics : Alles auf Anfang
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Helden posen. Aquaman, Green Lantern, Wonder Woman, Super- & Batman, Flash, Cyborg.
Helden posen. Aquaman, Green Lantern, Wonder Woman, Super- & Batman, Flash, Cyborg.Foto: DC/Promo

FLOPS

Aquaman
Kauf dir "Aquaman", haben sie gesagt. "Das ist total lustig." Na ja, ungefähr so lustig, wie ein "Tatort" spannend ist: ein halbwegs gelungener Witz am Anfang (Aquaman isst in einem Fischrestaurant) und ein sturzdoofer Running Gag (ist Mera die neue Aquawoman?). Ansonsten fliegt Autor Geoff Johns auf Autopilot. Immerhin: Ivan Reis ist ein toller Zeichner.

Detective Comics
Wer kam nur auf die Idee, Tony Daniels eine "Batman"-Serie schreiben zu lassen? Das ist so grauenerregend schlecht, eigentlich müssten in der Redaktion Köpfe rollen. Daniels "’tec"-run ist unfassbar brutal. Und schrecklich langweilig. Der dünne Plotfaden reißt bereits in der zweiten Ausgabe. Umso seltsamer, dass Panini seine jüngst gestartete deutsche "Batman"-Reihe ausgerechnet mit Daniels beginnt und Snyders Story (siehe "Tops") hintenanstellt.

Flash
Bemerkenswert: Da wird der alte "Flash" Barry Allen zunächst mit viel Brimborium reinstalliert und bekommt mit "Flashpoint" eine Story spendiert, die das gesamte DC-Universum durcheinanderwirbelt. Und dann ist der Autor der neuen "Flash"-Serie, Francis Manapul, nur ein drittklassiger Fanfictionschreiber. Da hilft es wenig, dass seine Zeichnungen wirklich wahnsinnig gut aussehen.

Held mit Schwächen: Superman wird von DC unter anderem in den "Action Comics" und der Reihe "Superman" wiederbelebt - mit bescheidenem Erfolg.
Held mit Schwächen: Superman wird von DC unter anderem in den "Action Comics" und der Reihe "Superman" wiederbelebt - mit...Foto: Panini

Green Lantern
Vor sieben Jahren übernahm Geoff Johns die "Grüne Laterne". Was am Anfang neu und spannend war, wurde durch sinnlose Crossover sehr schnell sehr schlecht. Jetzt erzählen Johns und seine Co-Autoren einfach weiter. Neustart? Pustekuchen! Eine unübersehbare Schar von Haupt- und Nebenfiguren, allesamt Pappkameraden ohne Charakterisierung, mäandern sich durch eine unverständliche Geschichte. Ab in den Papierkorb.

Superman
Über Grant Morrisons "Action Comics", die Basis des jetzt angelaufenen deutschen "Superman"-Neustarts, möchte man den Daumen noch nicht heben oder senken, die Springsteenisierung der Figur könnte durchaus noch was werden. Aber die neuen US-"Superman"-Hefte, geschrieben von Comic-Legende George Perez, gezeichnet von Jesus Merino, waren nur langweilig. In den aktuellen US-Heften hat Perez nach sechs Ausgaben den Stecker gezogen und wurde durch Keith Giffen ersetzt.

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