Umfrage : Unorthodoxe Mischung

Wir haben unsere Leser gefragt, welche Comics ihnen in letzter Zeit besonders gut gefallen haben. Hier eine Auswahl der Favoriten.

256403_0_d80eb5a7.jpg
Klassiker. Die kolorierte Ausgabe der Fantasy-Serie "Bone" erscheint im Verlag Tokyopop.Illustration: Tokyopop

Der beste Comic 2008 für mich war: "Die Abenteuer von Hergé" von Jose-Luis Bocquet. Ich dachte zuerst, eine Comic-Biografie ist recht langweilig und reicht bei weitem nicht an die Comics von Hergé heran. Aber dann kam die Überraschung: Ein spannender Comic, viele interessante Einzelheiten, die ich vorher nicht wusste, schön gezeichnet.

Corvin Blanke





Im vergangenen Jahr habe ich mit besonderem Vergnügen die ersten sieben Bände der „Bone“-Saga von Jeff Smith in der edlen kolorierten Version gelesen. Mir gefällt die unorthodoxe Mischung von Comic- und Fantasy-Elementen und die ansprechende zeichnerische Ausführung. Jeff Smith versteht sein Handwerk und hat mich mit seiner merkwürdigen, an J.R.R.Tolkien's Ring-Epos erinnernden Reihe nun am Haken.

Michael Sieke




256602_0_c4d57824.jpg

Erotic Comics - A Graphic History 1

(Edition Skylight): Weil ästhetische Erotische Comics auch für Mädchen sehr selten sind und dieses sehr zu empfehlen ist.

Sonja Seidler




"Die Sicht der Dinge" von Jiro Taniguchi (Carlsen-Verlag): wunderbare ruhige und sinnliche Geschichte, die nie langweilig wird und einen einnimmt wie ein Film. Taniguchi ist wirklich ein Meister der Erzählkunst.

"Havanna" von Reinhard Kleist (Carlsen): Obwohl das Thema Kuba wirklich recht ausgelutscht ist, überzeugt der Comic vor allem visuell. Er ist wirklich sehr schön geworden und bringt die Stimmung gut rüber.

Die letzen Bände von "Bone" (Tokyopop): Endlich ist die Serie fertig, und sie ist wunderbar.

Jamie Aspinall





256598_0_a6ad04f1.jpg

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben