DAS FILMPROGRAMM DER GALERIEN : Horrorfragmente und Rekonstruktionen

Offizielle Kandidaten im Forum Expanded der Berlinale sind in diesem Jahr bloß zwei Galerien. Während die Künstler von Tanya Leighton, Ayreen Anastas und Rene Gabri am 12.2. um 21.30 Uhr im Kino Arsenal eine Performance aufführen, zeigt Galeristin Barbara Weiss in ihren Räumen (Zimmerstraße 88-91) Videoarbeiten von Heike Baranowsky.

Doch auch außerhalb des Berlinale-Programms lassen sich einige Entdeckungen machen. Dazu gehören der neue Film von Jeanne Faust „Reconstructing Damon Albarn in Kinshasa“ in der Galerie Meyer Riegger (Friedrichstr. 235) und ebenso die Premiere von „Storyteller“ in der Galerie Haunch of Venison (Heidestr. 46) ab dem 12.2.

Die Arbeit des belgischen Künstlers und Filmemachers Nicolas Provost setzt sich aus altem Filmmaterial diverser Skylines zusammen, während sein Beitrag in der Sektion Berlinale Shorts „Long Live the New Flesh mit Fragmenten aus Horrorfilmen spielt.

In der Galerie Capitain/Petzel (Karl-Marx-Allee 45) herrscht dagegen ein vorgezogenes „Film Screening“ – hier sind bereits am heutigen Samstag, den 6.2., von 16 bis 18 Uhr zwei jeweils knapp fünfzehnminütige Videos von Seth Price zu sehen. Im Rahmen seiner Ausstellung „Die Nuller Jahre“ laufen „Painting Sites“ und „Industrial Synth“ – zwei Arbeiten, die zu Beginn des neuen Jahrzehnts entstanden sind. cmx

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