Kultur : Das Jahr 2001: Gleiches Bafög für Ost und West

Auch Studenten und deren Familien kommen im neuen Jahr in den Genuss von Verbesserungen. Am 1. April 2001 tritt eine Bafög-Reform in Kraft. Damit werden nach Berechnungen des Bundesbildungsministeriums insgesamt 80 000 Studierende zusätzlich gefördert. Das Besondere daran: Erstmals werden die Förderleistungen in Ost und West gleich hoch sein. Der Höchstsatz steigt von bisher 1030 auf 1105 Mark. Zudem wird das Kindergeld bei der Berechnung des Bafög-Anspruches nicht mehr auf das Einkommen der Eltern angerechnet. Damit stehen den Bafög-geförderten Familien vom neuen Jahr an 270 Mark zusätzlich zur Verfügung.

Dabei wird auch die Schuldenlast der angehenden Akademiker begrenzt: Künftig soll kein Studierender mehr beim Staat mit einer Gesamtdarlehensschuld von mehr als 20 000 Mark in der Kreide stehen. Außerdem erhalten Studierende erstmals eine BaföG-Förderung, die EU-weit gilt. Neu ist auch, dass das Studium nach zwei Semestern innerhalb der Europäischen Union bis zum endgültigen Abschluss gefördert wird. Mehr als eine Milliarde Mark, so betont die Regierung, wurden pro Jahr zusätzlich für BaföG-Leistungen locker gemacht.

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