Kultur : Das neue Hebbel: die Höhepunkte

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Zwei Filme, die übereinander herfallen, dass das Blut nur so spritzt: Die New Yorker Big Art Group gehört mit „Flicker“ zum Eröffnungsprogramm von Hebbel am Ufer (heute 21 und 24 Uhr, HAU 2). „Kunst & Verbrechen“ ist das Schlagwort. Also wird Vadim Zakharov die „Tötung eines MadeleineGebäcks“ vornehmen (19 Uhr, HAU 1), gefolgt von Christoph Schlingensiefs Nepal-Aktion und der russischen Band „Leningrad“. Zur Einweihung wird Kultursenator Thomas Flierl sprechen, später zur Party am Halleschen Ufer wird auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit noch erwartet.

Auszüge aus dem November-Programm: Richard Maxwell, New York, gastiert mit „Caveman“ (5. bis 8. 11.) und „Henry IV“ (20. bis 23. 11.) . Bruno Beltrao, Brasilien, zeigt „Telesquat“ (13. bis 16.11.), und die Gruppe Hollandia, die sich in Kürze auflösen soll, zeigt den „Fall der Götter“ (26. bis 30. 11.). Das Rimini-Protokoll, die neue Hausgruppe im Hebbel am Ufer, bringt „Torero Portero“ (18. bis 23. 11.) sowie „Deadline“ (ab 26. 11.). Russisches ist im Eröffnungsreigen stark vertreten: mit Jewgenij Grischkowez, der zwei Stücke vorstellt („Dreadnoughts“, 5., 6., 8. 11. und „Planeta“, 9. bis 11. 11.). Vom 2. bis 4. Dezember gastiert Pjotr Fomenko mit „Krieg und Frieden“. Constanza Macras hat am 12. Dezember Premiere mit „Scratch Neukölln“. Das „No Name Festival“ steigt vom 12. bis 18. 11., die Tanzreihe „Context“ gibt es Ende Februar 2004. Die Bar liegt in der Mitte, in HAU 2 am Halleschen Ufer (Eintrittspreise ab 6 Euro, Zehnerkarte 70 Euro. Tel. 25900427, www.hebbel-am- ufer.de ). Tsp

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