Kultur : Das Rätsel der Wüste

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An der Südküste Perus lebten vor ca. 2000 Jahren die Nasca, ein Zusammenschluss kleinerer Königreiche am Rande der Wüste "Pampa de Ingenio". Sie nützten diese Wüste als eine Art Skizzenblock: Dabei entfernten sie die oberste, aus Sand und kleinen Steinen bestehende Erdschicht und zeichneten komplizierte Gebilde aus Linien und Figuren, deren Ausmaße nur aus der Luft vollständig erfasst werden können. Vom Flugzeug aus sieht man, dass sich diese Linien über mehrere Kilometer hinziehen, über Täler und Hügel. Warum zeichnete ein Volk solche Figuren, die es nie als Ganzes sehen konnte? Solche und ähnliche Fragen stellt ein großer, lexikonartiger Band, der "siebzig großen Geheimnissen der alten Kulturen" nachspürt - und das der Nasca ist nicht das einzige, das uns Heutige völlig ratlos zurücklässt. Es gibt viele Geschichten: die von Atlantis zum Beispiel, vom Trojanischen Krieg oder von Jason und den Argonauten. Die englischen Wissenschaftler, die das Buch recherchiert haben, gehen streng positivistisch nach geografischen Anhaltspunkten vor und informieren unterhaltsam über den aktuellen Forschungsstand. Ob König Artus oder die Mayas: die Fotos sind groß, und die Fragen bleiben.

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