Kultur : Das Regal aus der Röhre

„FlexiTube“ spielt eine tragende Rolle

Warum muss ein Regal oder ein Raumteiler immer rechteckig sein, hat sich die Designerin Doris Kißkalt aus Nürnberg gedacht. Sie kam auf die Idee, mit Röhrenfragmenten einen verspielten, aber zweckmäßigen Aufbewahrungsort für allerlei Dinge zu entwerfen. „FlexiTube“ besteht – ganz nach Geschmack – aus einer Vielzahl von Röhrenfragmenten mit einem Durchmesser von 40 und 50 Zentimetern und einer Tiefe von 30 Zentimetern. Jedes Fragment besteht aus lackiertem Holz, wahlweise matt oder in Buche Natur. Außen sind die Röhren mit einem samtigen EVA-Schaum beschichtet. Zu jeder Röhre gehört ein Regalboden, der den optischen Horizont wiederherstellt und die entsprechende Ablagefläche für Bücher, Kisten oder Aktenordner bietet.

Der Clou bei „FlexiTube“ ist die große Variationsmöglichkeit. Mit einer beliebig großen Anzahl von Röhren gleicher oder unterschiedlicher Größe lässt sich flink ein Regal zusammenstellen, das am Boden nur durch einen Keil gehalten wird, der das Wegrollen der Röhren verhindert. Durch die samtige Schaumoberfläche und ihr Gewicht halten die einzelnen Röhrenelemente. Eine Montage erfordert daher kein Werkzeug. „FlexiTube“ lässt sich klassisch an der Wand aufbauen, entwickelt aber seinen besonderen Reiz als luftiger Raumteiler. Ein System, das mitwächst und flexibel einzusetzen ist. Tsp

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