Kultur : Depression: Lars von Trier muss pausieren

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Der dänische Filmregisseur Lars von Trier hat seine künstlerische Arbeit wegen einer schweren Depression bis auf weiteres eingestellt. Wie der Gewinner der Goldenen Palme beim Filmfestival in Cannes („Dancer In The Dark“, 2000) in der Kopenhagener Zeitung „Politiken“ sagte, sei er „als Folge des Absturzes völlig blank“. Er gab an, dass er den geplanten Horrorfilm „Antichrist“ als letzten Teil seiner USA-Trilogie für unbestimmte Zeit, möglicherweise für immer auf Eis gelegt habe. Er bezeichnete „Dogville“ (2003), den ersten Teil seiner Trilogie mit Nicole Kidman, als seinen bisher besten und wichtigsten Film. Weder der 2005 ins Kino gekommene zweite Teil „Manderlay“ mit Bryce Dallas als Ersatz für Nicole Kidman noch von Triers letztes Jahr gedrehte Dänenkomödie „The Boss Of It All“ wurden Erfolge bei Publikum oder Kritikern. dpa

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