Kultur : Der 1971 geborene Guy Braunstein wird Chef des Orchesters

Das Berliner Philharmonische Orchester stockt auf und ist ab sofort um zwei Mitglieder reicher: Neuer 1. Konzertmeister wird der 1971 in Tel Aviv geborene Guy Braunstein, als Solo-Trompeter konnte der Ungar Tamas Velencsei gewonnen werden. Damit reduziert sich der zuletzt als bedrohlich beschriebene Stand der Vakanzen bei den Philharmonikern von 14 auf 12 freie Positionen, worunter sich allerdings immer noch fünf Solistenstellen befinden. Braunstein studierte bei Haim Taub, Glenn Dicterow und Pinchas Zukerman, trat unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Dennis Russell Davies und Wladimir Fedossejew auf und knüpfte erste Kontakte mit den Berliner Philharmonikern 1992, als Geiger in Beethovens Tripelkonzert. Tamas Velenczei, 1962 geboren, studierte in seiner ungarischen Heimat sowie in den USA, war Mitglied des Budapester Symphonieorchesters und Solo-Trompeter im dortigen Festivalorchester und engagierte sich darüberhinaus in diversen Kammermusik-Ensembles. Bei den Philharmonikern hatte er in letzter Zeit verschiedentlich ausgeholfen.

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